Einbau der Fenster

Hier wird die Erneuerung von Fenstern gezeigt einschließlich der Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte. 

Erneuerung der Fenster

Die vorhandenen Fensterrahmen sind durchgefault und die Wärmedämmung ist unzureichend. 

Die neuen Fenster, aus deutscher Kiefer hergestellt, sollen aus architektonischen Gründen der Gliederung der alten Fenster entsprechen, und die Wärmedämmung soll um ein Vielfaches erhöht werden.

Besondere Eigenschaften der neuen Verglasung ermöglichen es, die Sonnenenergie zu nutzen. Während der Heizperiode strömt durch die Fenster mehr Sonnenenergie ins Gebäude als Wärmeenergie von innen nach außen durch die Fenster hindurchströmt. 

Die Zweifachverglasung erhöht die Wärmedämmung um das Drei- bis Vierfache. Die an der Nordseite installierte Dreifachverglasung erhöht die Wärmedämmung sogar um das 12-fache im Vergleich zu der alten Fensterverglasung.

Die Haltbarkeit der Fenster ist von der Qualität des Einbaues abhängig. Zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk darf kein Kondenswasser entstehen, das zur dauernden Durchfeuchtung des Holzes und zu Fäulnis führt. Die Laibung des Mauerwerks wird zunächst verputzt, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. 

Aufgeklebte Dichtbänder auf den Fensterrahmen geben einen dauerhaften Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit von außen und von innen, die zur Fäulnis am Fensterrahmen führt . 

Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler zwischen Fensterblendrahmen und Mauerwerkslaibung geben in den nächsten Jahren bauphysikalische Informationen bezüglich der gewählten Art des Einbaus mit Dichtbändern oder PU-Einschäumung. 

Nach entsprechender Einjustierung des Fensterrahmens erfolgt die Verankerung durch Dübel mit der Mauerwerkslaibung. 

Die Dichtbänder bieten ebenso einen wirksamen Wärmeschutz und schmiegen sich vollständig an Fensterrahmen und Mauerwerkslaibung an. 

Die Silikonabdichtung bildet den Abschluss und verhindert zusätzlich das Eindringen von Wasserdampf. 

Das gewählte Holz hat gute wärmedämmende und ökologische Eigenschaften, ist gut verarbeitbar und bietet als Naturbaustoff besondere ästhetische und architektonische Vorteile.

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